Frisch geschlüpft: Dschinnistan

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oder Feen- und Geistermärchen von Christoph Martin Wieland (1733 – 1813)

Dschinnistan ist eine Sammlung entzückender Rokoko-Märchen für Erwachsene, entstanden in der Tradition der französischen Feenmärchen und unter dem Einfluss der ersten Übersetzungen der Märchen aus 1001 Nacht. Das Thema ist häufig der Kontrast zwischen innerer und äußerer Schönheit – ein großes Thema für die schönheitsbesessene Zeit des Rokoko, das bei dem Jugend- und Schönheitswahn unserer Zeit wieder sehr relevant ist. Dabei geht es sehr abenteuerlich und zauberhaft zu. Wir reisen auf den Schwingen der Fantasie in märchenhafte, oft orientalisch angehauchte Länder und kämpfen mit den Helden gegen böse Zauberer, grausliche Hexen und schreckliche Ungeheuer.

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Nebenbei: Obwohl Wieland selbst Märchen erzählt hat, hatte er für die Brüder Grimm nicht viel übrig. „Ammenmärchen, im Ammenton erzählt, mögen sich durch mündliche Überlieferung fortpflanzen, aber gedruckt müssen sie nicht werden.“

Märchenmontag 31

Heute zeige ich Euch Bilder zu den Grimmschen Märchen von Alexander Zick.

Bilder entfernt. Hier steht, warum.

Alexander Zick (1848-1907) arbeitete auch für die Zeitschrift Die Gartenlaube und illustrierte eine Ausgabe von Goethes Faust.

Märchenmontag 30

Bilder entfernt. Hier steht, warum.

Beim Vorbereiten der Bilder hatte ich das Gefühl, das könnten leicht auch Illustrationen zu drei oder vier verschiedenen Büchern sein, eins davon mit Sicherheit ein Katzenbuch. Es ist aber keine Katzenbuch, es ist ein Märchenbuch, und zwar nur ein einziges:

Die Kinder und Hausmärchen der Brüder Grimm, oder genauer ein Teil der Grimmschen Märchen.

Die Bilder sind von Arthur Rackham (1867-1939), den wir hier schon mal mit Andersen Illustrationen hatte, und stammen aus dem Buch Hansel & Gretel and other Tales (1909).

 

Märchenmontag 29

Für diese Märchenmontag habe ich uns Bilder von Erich Schütz  zur Historie von der schönen Lau von Eduard Mörike ausgesucht.

Erich Schütz (1886-1937) war ein österreichischer Maler und Illustrator. Mehr ist nicht über ihn bekannt und Menschen dieses Namens gab und gibt es leider sehr viele.

Die schöne Lau ist eine Verwandte von der Nixe Undine, die wir uns vor zwei Wochen angesehen haben. Sie ist ein Einschub in Mörikes Stuttgarter Hutzelmännlein, es gibt sie aber auch einzeln, wie in der illustrierten Ausgabe, die ich bei Archive.org gefunden habe und aus der unsere heutigen Bilder stammen.

Wenn Euch die Bilder neugierig auf die Geschichte gemacht haben, findet Ihr das Hutzelmännlein und die schöne Lau bei Mobileread als eBook.

Ich wünsche Euch eine märchenhafte Woche.

Märchenmontag 25

Dugald Stewart Walker (1883-1937) war eine amerikanischer Illustrator. Ich zeige Euch heute seine Illustrationen zu den Märchen von Hans Christian Andersen. Es fällt auf, dass es gerade zu den Andersen Märchen besonders viele ausgezeichnet Illustrationen gibt. Wir hatten ja schon einige davon an früheren Märchenmontagen gesehen. Weiterlesen

Märchenmontag 24

John Bauer (1882-1918)

John Bauer war ein schwedischer Illustrator, der heute außerhalb von Schweden so gut wie unbekannt ist. Am bekanntesten sind seine Illustrationen für Bland Tomtar och troll (Unter Wichteln und Trollen), einer jährlich erscheinenden Reihe mit Kunstmärchen, die in Schweden bis heute erscheint. Im Buchhandel gibt es Zusammenstellungen der von ihm illustrierten Märchen auch auf Englisch und Deutsch.

Sehr viele schöne Bilder von ihm findet Ihr unter anderem auf diesen beiden Blogs:
http://monsterbrains.blogspot.de/2011/02/john-bauer.html
http://cizgilimasallar.blogspot.de/2012/06/john-bauer-swedish-folk-tales.html

Die Englische Wikipedia hat einen ausführlichen Artikel über ihn:
https://en.wikipedia.org/wiki/John_Bauer_%28illustrator%29

Märchenmontag 23

Illustration zu Geschichte des Prinzen Biribinker von Julius Zimpel (1869-1925)

Die Geschichte des Prinzen Biribinker ist ein Auszug aus Die Abenteuer des Don Sylvio von Rosalva von Christoph Martin Wieland (1733-1813).

Ich habe es zugegebenermaßen noch nicht gelesen. Gelesen habe ich dagegen neulich mit großer Freude Dschinnistan, ebenfalls von Wieland. Die Illustrationen zu Biribinker könnten genau so gut auch für Dschinnistan sein. Das ist eine Sammlung von Märchen im französischen Stiel nach meist orientalischen Motiven. Ein bisschen Perrault meets 1001 Nacht.

Mehr Informationen zum Illustrator Zimpel, dem Dichter Wieland und die Geschichte des Prinzen gibt es beim Goethezeitportal, wo auch die Bilder herstammen.

Schade, dass noch keines der Märchen für LV aufgenommen wurde. Das muss ich doch bald mal ändern. Die Märchen sind allerdings recht lang, eine knappe Stunde oder mehr, und die Sprache ist schon sehr geziert und verschnörkelt. Das sagt jemand, der sich bei E.T.A. Hoffmann und Eduard Mörike ganz zu Hause fühlt.

eBooks zum Selbstlesen gibt es bei MobileRead:
Dschinnistan
Die Abenteuer des Don Sylvio von Rosalva

Aber eine Frage quält mich: Warum nur muss ich bei dem Namen Biribinker an Johnny Depp denken?

Frisch geschlüpft: Sammlung kurzer deutscher Prosa 48

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Diesmal dabei:

1 – Der Kindesmord. Eine harte Geschichte von Berthold Auerbach, gelesen von Boris
2 – Der Bauer und sein Sohn von Eduard Mörike, gelesen von Hokuspokus
3 – Die größte Liebe von Fritz von Ostini, gelesen von Boris
4 – Kinderliebe von Peter Hille, gelesen von Eva K.
5 – Ein Hungerkünstler von Franz Kafka, gelesen von Rhetrix
6 – Jugend von Helene Böhlau, gelesen von Eva K.
7 – Eine Teufelsaustreibung von Nikolai Leskow, übers. von Alexander Eliasberg, gelesen von Friedrich
8 – Ein Abend im Irrenhause von Fritz Mauthner, gelesen von Friedrich
9 – Die Katze spielt mit der Maus von Kurt Tucholsky, gelesen von Gaby
10 – Silfwerhwit und Lillwacker von Gunnar Olof Hyltén-Cavallius, übers. von Carl Oberleitner, gelesen von Hokuspokus

Besonders ans Herz legen möchte ich Euch zwei Aufnahmen, die kaum weiter voneinander entfernt sein könnten. Der Kindesmord von Berthold Auerbach ist ein erschütterndes Zeitzeugnis. Ein Abend im Irrenhause von Fritz Mauthner ist eine scharf beobachtete Gesellschaftssatire, die mich sehr amüsiert hat, obwohl oder vielleicht gerade weil man sehr bald durchschaut, worauf das alles hinaus läuft.

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Frisch geschlüpft: Die verkaufte Großmutter

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von Hanns Heinz Ewers (1871-1943)

Der brave kleine Otto aus gutem Hause freundet sich mit dem Arbeiterkind Jupp an, weil der eine ganz besondere Großmutter hat – eine Großmutter, die Märchen erzählen kann. Bald träumen sich die Buben selbst ins Märchenreich und erleben allerlei Abenteuer.

Ewers‘ Märchen sind vor allem erst mal anders, ein bisschen subversiv, ein bisschen satirisch, ein Vergnügen für kleine und große Leser und Zuhörer.

1 Wie Otto Bender sich eine neue Großmutter kaufte, gelesen von Karlsson
2 Liese auf der Milchstraße, gelesen von Hokuspokus
3-4 Die Ginsterhexe oder »Wie der Fasching entstand«, gelesen von Tanja Ben Jeroud
5 Die alte Postkutsche, gelesen von Hokuspokus
6 Das blinkende Ding, gelesen von Victoria Asztaller
7-8 Die verbannte Fee, gelesen von Antoinette Huting
9 Beim Fliegenkönige, gelesen von Sebastian
10-11 Die kleine Ilna und der Quackfrosch, gelesen von Sebastian
12 Das Seeräuber-Schiff, gelesen von ColOhr
13 Der Schatz in der Höhle, gelesen von Bernd Ungerer
14 Die Geschichte vom lustigen bösen König, gelesen von Friedrich
15-16 Lise im Walde, gelesen von Eva K.
17 Der Singwald, gelesen von Ingo Breuer
18 Der Zauberer der Wüste, gelesen von Hokuspokus
19-20 Das Märchen vom großen preußischen Wappen, gelesen von Sebastian
21 Anmerkungen, gelesen von Capybara

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Frisch geschlüpft: 1001 Nacht Band 2

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übersetzt von Gustav Weil, gelesen von Bernd Ungerer

Scheherazade oder Schehersad, die Tochter eines Wesirs, heiratete den König / Sultan, der die Angewohnheit hatte, seine Ehefrauen am ersten Tag nach der Hochzeit köpfen zu lassen. Schehersad jedoch begann ihm Geschichten zu erzählen, die am Ende der Nacht den Ausgang offen ließen und den Sultan dazu brachten, wenn er den Fortgang der Geschichte erfahren wollte, von einer Enthauptung abzusehen. Nach 1001 Nächten gestanden sich beide ihre Liebe und lebten glücklich bis … ( Zusammenfassung von Bernd Ungerer)

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