Frisch geschlüpft: Sammlung kurzer deutscher Prosa 45

Cover

Diesmal dabei:

01 – Heilungs-Amputation von Franz Gräffer, gelesen von Julia Niedermaier 06:20
02 – J. H. Obereits Besuch bei den Zeit-egeln von Gustav Meyrink, gelesen von Hokuspokus 26:11
03 – Verteidigung des Unsinns von G. K. Chesterton, gelesen von DomBombadil 07:59
04 – [Die Belagerung von Dresden] Brief an Kunz von E. T. A. Hoffmann, gelesen von Hokuspokus 07:59
05 – [Die Belagerung von Dresden] Tagebucheinträge von E. T. A. Hoffmann, gelesen von Hokuspokus 10:55
06 – Der Verstandverkäufer (aus: Schwänke vom Bosporus) von unbekannt, gelesen von BigLil 05:02
07 – Nachbar Krippelmacher von Ada Christen, gelesen von Klaus Neubauer 23:58
08 – In der Spinnstuben von Lena Christ, gelesen von keltoi 04:47
09 – Die Postkutsche von Manfred Kyber, gelesen von Hokuspokus 09:19
10 – Das Männchen mit dem Kohlkopf von Manfred Kyber, gelesen von Hokuspokus 08:18
11 – 14 – Mitteilungen aus den Memoiren des Satan, Einleitung, Kapitel 1 – 4 von Wilhelm Hauff , gelesen von Hokuspokus 1:10:25
15 – Der Besuch im Carcer von Ernst Eckstein gelesen von Karlsson 36:24

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Besonders ans Herz legen möchte ich Euch den Besuch im Carcer. Die Geschichte von einem Schülerstreich gilt als Inspiration und Vorläufer des berühmten Heinz Rühmann Films Die Feuerzangenbowle. Karlsson liest ganz köstlich!

Die Sammlung enthält zwei Miniprojekte von mir, bei denen ich ganz froh bin, hier noch ein bisschen was dazu sagen zu können. E.T.A. Hoffmann hatte das Pech, auf dem Weg von Bamberg nach Leipzig in Dresden vom Krieg gegen Napoleon überrascht und für etwa einen Monat in der Stadt festgehalten zu werden. In einem Brief an seinen Verleger Kunz berichtet er davon. Die zweite Aufnahme enthält Hoffmanns Tagebucheinträge aus der Zeit. Extremer Telegrammstil und dann noch direkt von Frakturscann gelesen. Das war nicht so einfach. Hab die Hälfte der Rohaufnahme rausgeschnitten. Einen Schnipsel habe ich Euch aufgehoben.

Ein etwas ungewöhnliches Projekt, das mir schon lange in der Nase steckte, sind die Mitteilungen aus den Memoiren des Satan von Wilhelm Hauff. Nur die Einleitung ist wirklich interessant, die dafür um so mehr. Die Einleitung erzählt in 4 Kapiteln, wie der Herausgeber an die Memoiren kam. Die Memoiren selbst handeln vom deutschen Kulturbetrieb vor 200 Jahren, die meisten Namen kennt man nicht (mehr) und so entgeht einem der Witz, weil man die Zusammenhänge nicht kennt.
Die Einleitung ist eine in sich abgeschlossene Geschichte, in der Hauff den Gentleman-Teufel quasi erfindet. Mir jedenfalls ist kein früheres Auftauchen des Salon-Satan bekannt.

Die nächste Sammlung ist bereits eröffnet und jeder ist eingeladen, etwas dazu beizutragen.

 

 

Mord. Erzählungen aus dem 19. Jahrhundert

Es hat mich mal gereizt, Herausgeber zu spielen. Das ist eine spannende Sache. Als erste (Schand)tat präsentiere ich Euch eine Auswahl erlesener Morde.

Es gibt viele Kriterien, nach denen man so eine Auswahl zusammenstellen kann. Die äußere Grenze bildet meine Belesenheit. Alle Mordgeschichte, die ich kenne, sind es aber auch nicht. Man vermisst natürlich die berühmten Werke von Poe, Der Doppelmord in der Rue Morgue und Das Geheimnis der Marie Rogêt. Diese beiden sind nicht enthalten, weil sie so sattsam bekannt sind und man sie in einer solchen Auswahl erwarten würde.
Erwarten würde man auch Das Fräulein von Scuderi, und doch ist diese Erzählung enthalten, aus keinem besseren Grund als dass ich sie sehr mag. Die Geschichte von der abgehauenen Hand ist enthalten, weil Leser von Mordgeschichten nicht in Märchenbüchern nach Lesestoff suchen.
In Die Sängerin erzählt Hauff zwar nur einen versuchten Mord, verwendet aber schon sehr viele Elemente der späteren Kriminalerzählung. Die Scuderi wird immer genannt, wenn es um die Entwicklung des Krimis geht, Die Sängerin habe ich nie in diesem Zusammenhang erwähnt gefunden, mag es sein, weil die Erzählung so unbekannt ist, mag es auch sein, weil Hauff damit seiner Zeit so weit voraus war, dass spätere Autoren diese Elemente neu erfunden haben und sie sich nicht auf Hauff zurückführen lassen.
Selbst der träumende Lyriker Mörike hat einmal über Mord geschrieben. Schon das rechtfertigt die Anwesenheit von Lucie Gelmeroth in dieser Auswahl.
In Das schwatzende Herz erzählt der Mörder selbst seine Geschichte. Auch sattsam bekannt, aber mit das Beste, was Poe geschrieben hat, musste unbedingt mit rein (das Pochen im Bücherregal hätte mich sonst zur Verzweiflung gebracht).
Die Hand ist ein Alptraum von einem Mord, unaufgeklärt, weil das Übernatürliche nicht gerichtsrelevant ist.
Ein Wahnsinniger kommt ganz ohne das Übernatürliche aus und ist darum um so beklemmender. Es wäre interessant zu wissen, ob Maupassant Das schwatzende Herz gekannt hat.
Und zum Schluss ein Mord von Storm, nun, eigentlich ist Ein Doppelgänger eine beklemmend realistische Studie über einen Totschlag. Die Novelle erlaubt uns aber wie einige andere in diesem Band einen Blick in die Seele des Täters.
Um 1900 geht es dann mit dem Kriminalroman so richtig los. Man denkt sofort an Arthur Conan Doyle, Gilbert Keith Chesterton, Friedrich Glauser. Dort ist das Genre voll ausgebildet, in dieser Auswahl schauen wir auf die Anfänge. Keine Krimis im heutigen Sinne, aber schon damals Mord wohin man schaut, auch dort, wo man ihn gar nicht suchen würde.

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Eigentlich verwundert es wenig, dass ich fast alle Erzählungen auch für LibriVox aufgenommen habe. Nur Ein Doppelgänger fehlt noch, steht aber schon auf der Liste.

Frisch geschlüpft: Sammlung kurzer deutscher Prosa 44

Ah, das Häschen auf dem Cover erinnert daran, wie lange wir für diese Sammlung gebraucht haben. Sie wurde im April eröffnet und aus der Zeit stammt auch das Cover. Aber was lange wärt, wird auch bunt und abwechslungsreich. Auf Georg Heym hatte ich ja schon anlässlich der letzten Gedichtsammlung hingewiesen. Hier nun zwei Prosastücke von ihm.

Student und Alkohol von Leopold Loewenfeld sei besonders einem bestimmten studierenden Leser dieses Blogs empfohlen.  😉

Und noch ein Wort zu [Begegnung mit Farinelli]. Ich hatte mich sehr gefreut, als ich auf diese historische Quelle gestoßen war, und habe sie sofort aufgenommen. Beim Editieren kamen mir dann aber so einige Zweifel. Welcher Italiener würde sich nichts sehnlicher wünschen, als den Rest seiner Tage in England zu verbringen? Und welcher Musikfreud würde sich vom berühmtesten Sänger seiner Zeit immer nur 4 Arien vorsingen lassen, 10 Jahre lang. Welcher Sänger würde das auf die Dauer mit sich machen lassen? Nebenbei weiß man aus Farinellis Briefen, dass es etwa 200 waren, aus denen er jeden Abend einige für den König von Spanien aussuchte. (Die Quelle dafür ist leider auch nur ein Kommentar zu einem Wikipedia Artikel, aber meine Güte, wäre ich der König von Spanien, würde ich es so haben wollen.) Ich fürchte, Burney schreibselt hier nur zusammen, was er genau so in London und Bologna als Gerücht aufgeschnappt haben kann. (Ein Wort? Na gut, es waren ein paar mehr.)

1 – Der Hochzeitstag (aus: Aus dem Märchenbuch der Wahrheit) von Fritz Mauthner gelesen von Friedrich
2 – Das ovale Portrait von Edgar Allan Poe, übersetzt von Theodor Etzel, gelesen von Hokuspokus
3 – Die Entführung (aus: Volksmärchen der Deutschen) von Johann Karl August Musäus gelesen von Friedrich
4 – Gespräch zweier Liebenden von R. H. gelesen von LordOider & Shanty
5 – Beowulf (aus: Märchen und Sagen) von Karl Müllenhoff gelesen von Karlsson
6 – Student und Alkohol (Vortrag vom 21. Februar 1910) von Leopold Loewenfeld gelesen von Friedrich
7 – Die Nachtigall und die Rose von Oscar Wilde, übersetzt von Wilhelm Cremer, gelesen von Elli
8 – Die Sektion von Georg Heym gelesen von Hokuspokus 06:02
9 – Der Diplomat von Rudolf Presber gelesen von Julia Niedermaier
10 – Der Irre von Georg Heym gelesen von Karlsson
11 – Lucie Gelmeroth von Eduard Mörike gelesen von Hokuspokus
12 – [Begegnung mit Farinelli] (aus: Tagebuch einer Musikalischen Reise durch Frankreich und Italien) von Charles Burney, übersetz von Christoph Daniel Ebeling, gelesen von Hokuspokus
13 – Kalif Storch von Wilhelm Hauff gelesen von Cyamis
14 – Bal macabre von Gustav Meyrink gelesen von Cyamis
15 – Die physische Person von Manfred Kyber gelesen von Hokuspokus

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Textlinks zum selbst Lesen gibt es wie immer auf der LibriVox Katalogseite.

Die nächste Prosasammlung ist schon eröffnet und jeder ist herzlich eingeladen, auch etwas dazu beizutragen!

Mehr deutsche Gedichte und kurze Prosa aus dem LibriVox Katalog bequem nach Titel, Autor oder Vorleser suchbar gibt es in der Liste kurzer deutscher Texte, dem Navi zur Schatzkammer.

Wilhelm Hauff (1802-1827)

Eines meiner liebsten Bücher als Kind war Die schönsten Märchen von Wilhelm Hauff und mein Lieblingsmärchen war und ist immer noch Kalif Storch. Mutabor!

Es sind die Märchen, die wir bis heute von Hauff kennen, Zwerg Nase, Der kleine Muck, Das kalte Herz. Meine Ausgabe war nicht vollständig, eben nur die schönsten, und so ist auch wieder LibriVox dafür verantwortlich, dass ich alle Märchen in ihrer ursprünglichen Gestalt kennenlernte. Die Märchen sind in drei Bänden, als Almanach auf die Jahre 1826, 1827 und 1828 erschienen. Jeder Almanach hat eine Rahmenhandlung, in die die Märchen eingebettet sind. Die bekanntest Rahmenhandlung ist wohl Das Wirtshaus im Spessart aus dem dritten Almanach. Als Kind war ich vor allem fasziniert vom orientalischen Gepräge vieler Märchen aus dem ersten und zweiten Band und beim Wiederlesen war die Faszination nicht kleiner. Jetzt konnte ich alle Märchen inklusive Rahmenhandlung lesen; manche sind aus gutem Grund nicht in meiner Kinderausgabe enthalten, denn sie sind aus heutiger Sicht absolut nicht für Kinder geeignet (Die Geschichte von der abgehauenen Hand ist so blutig wie ein Thriller) und waren auch damals nicht für kleine Kinder gedacht. Märchen sind sowieso keine Kindergeschichten, das ist ein Missverständnis aus neuerer Zeit.

Die größte Überraschung aber war der Wikipedia-Artikel über Hauff. Als Kind habe ich mir keine Gedanken über Autoren gemacht, wenn überhaupt, habe ich mir den Märchenonkel Hauff als alten Herrn mit langem Bart vorgestellt. Doch Hauff hat die Märchen mit Anfang 20 geschrieben und leider ist er auch nicht viel älter geworden, er starb im Alter von 25 Jahren und hat das Erscheinen seines dritten Almanachs gar nicht mehr erlebt.

Geboren wurde Hauff am 29. November 1802 (er hätte heute Geburtstag) in Stuttgart. Er besuchte die Lateinschule in Thübingen und studierte an der dortigen Universität Theologie. 1824 wurde Hauff zum Dr. phil. promoviert. Von 1824 bis 1826 arbeitete er als Hauslehrer in Stuttgart bei Ernst Eugen Freiherr von Hügel. Im Januar 1827 wurde er Redakteur des Cottaschen Morgenblattes für gebildete Stände. Im November des selben Jahres starb er an einer Typhus-Erkrankung, die er sich während einer Reise durch Tirol zugezogen hatte.

Alle seine Veröffentlichungen fallen in die Jahre 1825-1827, wie die Märchen, aber er hat viel mehr geschrieben. Da sind z.B. die Mittheilungen aus den Memoiren des Satan (1825/1826). In der Einleitung beschreibt Hauff den Teufel als Gentleman, der mit seinem Charme eine ganze Tischgesellschaft in einem Gasthaus bezaubert. Was für ein Teufel! Das Motiv kennen wir heute zur Genüge aus Film, Funk und Fernsehen, aber 1825 war das neu, der Teufel neigte damals noch zu Pferdefuß und Schwefelgestank. Und erst das Kapitel über Satans Besuch bei Goethe, dem Zeus im Olymp der Literatur. Da kommt so ein junger, unbekannter Spring-ins-Feld und reibt sich frech und respektlos an dem großen Mann und wagt es, ihn und seinen Mephisto zu kritisieren. Hauff soll das später als seicht und unziemlich zurückgenommen haben. Schade.

Wirklich berühmt wurde er mit Der Mann im Mond, oder eigentlich mit Controvers-Predigt über H. Clauren und den Mann im Mond. Und das kam so. H. Clauren war damals ein unglaublich populärer Unterhaltungsschriftsteller, der süßlich Romanzen nach immer dem selben Muster verfasste und damit vor allem die weibliche Leserschaft entzückte. Von literarischer Qualität keine Spur. Hauff wollte dem Publikum den Geschmack an der überzuckerten Massenware ein für alle mal verderben, schrieb eine Satire nach dem bekannten Muster, eben den Mann im Mond und veröffentlichte sie 1825 unter dem Namen Claurens. Er hat es zu gut gemacht, oder zu schlecht, wie man es nimmt. Das Buch war ein Erfolg, niemand bemerkte die Satire. Es ist auch heute noch eine nette Lektüre, spannend und gut geschrieben, nur die bebenden Busen und kußlichen Mündchen allüberall stören ein wenig. Das Publikum damals hat es nicht gestört und so hat Hauff sich in einer öffentlichen Predigt 1827 als Autor zu erkennen gegeben und sein Absicht erklären müssen. Ein Skandal!

Weitgehend vergessen sind Hauffs Erzählungen, bis auf eine: Jud Süß, die Vorlage für den Nazi Propaganda Film. Ja, die ist von Hauff. War er ein Antisemit? Nicht mehr und nicht weniger als der Rest seiner Zeitgenossen, würde ich sagen. Es ist gut, dass uns antisemitische Klischees heute weh tut, dass das gedankenlose Nachplappern von Vorurteilen heute nicht mehr einfach hingenommen wird. Sorgen wir dafür, dass das so bleibt! Aber machen wir Hauff keinen all zu großen Vorwurf daraus. Auch in einem seiner Märchen hat er antisemitische Klischees benutzt, in Abner, der Jude, der nichts gesehen hat aus dem zweiten Märchenalmanach. Trotzdem war ich überrascht, dass dem Text Antisemitismus unterstellt wird. Mir scheint es vielmehr so, als dass sich jeder fühlende Mensch gegen die Ungerechtigkeit, die Abner in der Geschichte widerfährt, empören muss und dass das auch Hauffs Absicht war.

Aber die Geschichte von Abner ist noch aus einem anderen Grund interessant. Man vergleiche mal das Märchen mit dem Kapitel Erster Tag, Prima aus Der Name der Rose. Dann weiß man, wo Eco das her hat. Ob sich auch Kafka von Hauff hat inspirieren lassen, ist nicht ganz so offensichtlich, aber Ein Bericht für eine Akademie liest sich schon ein bisschen wie die Gegendarstellung zu Der Affe als Mensch (Der junge Engländer) auch aus dem zweiten Märchenalmanach.

Aber zurück zu den Erzählungen. Zwei möchte ich noch besonders erwähnen: Othello und Die Sängerin.

Othello ist auf den ersten Blick eine typische Erzählung der Romantik. Vor dem Hintergrund der Oper Othello entwickelt Hauff seine Geschichte über einen Mord, einen Fluch und eine verbotene Liebe. Aber die finsteren Einflüsse unnennbarer Mächte sind nicht die einzige Erklärung für die tragischen Ereignisse. Sie lassen sich auch durch eine Verkettung unglücklicher Zufälle und den Glauben an den Fluch begründen. Beides hält sich in der Erzählung die Waage, der Leser muss selbst entscheiden.

Um Mord geht es auch in Die Sängerin. Auf die Prima Donna Giuseppa Fiametti wird ein Mordversuch verübt. Ganz B … ist in Aufregung und man munkelt allerlei über die dunkle Vergangenheit der Sängerin. Medizinalrat Lange geht der Sache nach. Was der Freizeitdetektiv aufdeckt, ist heute noch brandaktuell: Kindesmissbrauch und Mädchenhandel. Das vor fast 200 Jahren zu thematisieren, war sicherlich sehr mutig. Abgesehen von Das Fräulein von Scuderi ist Die Sängerin die früheste Kriminalerzählung deutscher Sprache, die ich kenne.

Was hätte uns Hauff wohl noch alles schreiben können, wenn er länger gelebt hätte.

Werke von Hauff als Hörbücher bei LibriVox:
Märchen-Almanach auf die Jahre 1826, 1827 und 1828
Der Mann im Mond
Die Sängerin
Othello
u.a.

Werke von Hauff als eBooks bei MobileRead:
Der Mann im Mond Vielen Dank an Frodok.
Märchen-Almanach auf das Jahr 1826
Märchen-Almanach auf das Jahr 1827
Märchen-Almanach auf das Jahr 1828
Lichtenstein
Othello
Die Sängerin

Quellen:
Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Hauff
Allgemeine deutsche Biographie http://de.wikisource.org/wiki/ADB:Hauff,_Wilhelm