Märchenmontag 30

Bilder entfernt. Hier steht, warum.

Beim Vorbereiten der Bilder hatte ich das Gefühl, das könnten leicht auch Illustrationen zu drei oder vier verschiedenen Büchern sein, eins davon mit Sicherheit ein Katzenbuch. Es ist aber keine Katzenbuch, es ist ein Märchenbuch, und zwar nur ein einziges:

Die Kinder und Hausmärchen der Brüder Grimm, oder genauer ein Teil der Grimmschen Märchen.

Die Bilder sind von Arthur Rackham (1867-1939), den wir hier schon mal mit Andersen Illustrationen hatte, und stammen aus dem Buch Hansel & Gretel and other Tales (1909).

 

Märchenmontag Nr. 15

König Drosselbart von Bernhard Wenig (1871-1940)

Unser heutiger Künstler ist ganz unbekannt. Außer den Lebensdaten konnte ich nichts weiter über ihn finden. Eine kurze Bildersuche ergab immerhin, dass er auch viele Exlibris gestaltet hat.

Bilder entfernt. Hier steht, warum.

Märchenmontag Nr. 12

Marienkind von den Brüdern Grimm

Illustrationen von Oskar Herrfurth (1862-1934)

Marienkind ist eigentlich ein ganz schreckliches Märchen, dass ich als Kind schon nicht mochte. Irgendwie fand ich es immer sehr unfair, ohne dass ich sagen konnte, warum.  Heute weiß ich, dass es der Zwang war, der mir gegen den Strich ging und geht. Maria quält das Marienkind so lange, bis sie tut, was sie soll. Furchtbares Erziehungskonzept.

Trotzdem gibt es gerade zu diesem Märchen Bilder von vielen Illustratoren. Nächste Woche zeige ich Euch eine weitere Serie dazu. Achtet mal auf die beiden roten Henkersknechte im letzten Bild. Wir werden sie wiedersehen.

Märchenmontag Nr. 8

Heute gibt es einen weiteren Beitrag mit Arbeiten der schottischen Illustratorin Anne Anderson (1874-1930).

Bilder entfernt. Hier steht, warum.

Von den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm gibt es verschiedenste Ausgaben. Die erste Ausgabe von 1812/15 unterscheidet sich zum Teil stark von den späteren Ausgaben. Sie enthält Geschichten, die in den späteren Auflagen entschärft und verniedlicht wurden, um dem Geschmack des vorwiegend bürgerlichen Publikums entgegen zukommen. So wird Rapunzel hier noch schwanger und Hänsel und Gretel werden von ihrer Mutter im Wald verlassen, nicht von der Stiefmutter. Bei LibriVox haben wir nicht nur die Märchen in ihrer gängigen Gestalt (die ich Euch letzte Woche verlinkt hatte) sondern auch eine eigene Ausgabe der Märchen in ihrer ursprünglichen Fassung. Band 1 findet Ihr hier, Links zu den weiteren Bänden der Hörbuchfassung gibt es links in der Seitenleiste der Katalogseite.

Wikisource hat eine Scann der Erstausgabe mit handschriftlichen Anmerkungen der Brüder Grimm. Diese Ausgabe ist Teil des UNESCO Weltkulturerbes.

Märchenmontag Nr. 7

Heute und in den nächsten Wochen möchte ich Euch die Arbeiten der schottischen Illustratorin Anne Anderson (1874-1930) vorstellen.
Jede Menge Grimm gibt es bei LibriVox zum Nachhören, z.B. das fünfbändige Projekt Märchen der Brüder Grimm. (Links zu den weiteren Bänden findet Ihr in der Seitenleiste auf der linken Seite.) Wir haben 2 Jahre daran gearbeitet, von 2006 bis 2008, und ich habe im Band 4 meine ersten Aufnahmen beigetragen. Bei MobileRead gibt es die Märchen als eBook.

Märchenmontag Nr. 3

Der Wolf und die sieben Geißlein

Die Illustrationen von Oskar Herrfurth (1862-1934) erschienen Anfang des letzten Jahrhunderts als Postkartenserie. Es gibt einige Postkartenserien nach Märchenmotiven. Von Herrfurth werde ich Euch an den kommenden Märchenmontagen noch einiges zeigen können.

Bei LibriVox gibt es eine Aufnahme des Märchens nach der ersten Ausgabe von 1812/15, gelesen von Elli und eine spätere Textversion, gelesen von Stephan Gampke. (Klicken zum Anhören)