Frisch geschlüpft: Sammlung deutsche Gedichte 022

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Diesmal dabei:

1 Bei einem Leichenmahl von Johann Martin Miller gelesen von Sonia
2 Das Karussell von Rainer Maria Rilke gelesen von RilkesPanther
3 Der Blutstropfen von Conrad Ferdinand Meyer gelesen von Hokuspokus
4 Der Marmorknabe von Conrad Ferdinand Meyer gelesen von Hokuspokus
5 Der Schwan von Rainer Maria Rilke gelesen von RilkesPanther
6 Der Tod des Dichters von Rainer Maria Rilke gelesen von RilkesPanther
7 Der Vögel Abschied von Joseph von Eichendorff gelesen von Julia Niedermaier
8 Die Liebende von Rainer Maria Rilke gelesen von RilkesPanther
9 Einsamkeit von Rainer Maria Rilke gelesen von RilkesPanther
10 Ernste Stunde von Rainer Maria Rilke gelesen von RilkesPanther
11 Früher Apollo von Rainer Maria Rilke gelesen von Boris
12 Hannibal von Johann Gottfried Herder gelesen von Sonia
13 Herbsttag von Rainer Maria Rilke gelesen von RilkesPanther
14 Rückblick von Theodor Fontane gelesen von Sonia
15 Romanze zur Nacht von Georg Trakl gelesen von Boris
16 Schwarzschattende Kastanie von Conrad Ferdinand Meyer gelesen von Hokuspokus
17 Trinklied von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben gelesen von Sonia
18 Wanderers Sturmlied von Johann Wolfgang von Goethe gelesen von Sonia
19 Willkommen und Abschied von Johann Wolfgang von Goethe gelesen von Julia Niedermaier
20 Zueignung (aus Faust) von Johann Wolfgang von Goethe gelesen von Boris

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Frisch geschlüpft: Sammlung deutscher Gedichte 019

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Diesmal dabei:

01 Möwenlied von Christian Morgenstern, gelesen von Eva K.
02 Der Blinde und der Lahme von Christian Fürchtegott Gellert, gelesen von Eva K.
03 Des Sängers Fluch von Ludwig Uhland, gelesen von Julia Niedermaier
04 Der Panther von Rainer Maria Rilke, gelesen von Pamela Nagami
05 Zum Einschlafen zu sagen von Rainer Maria Rilke, gelesen von Eva K.
06 Stille der Nacht von Gottfried Keller, gelesen von Sebastian Scharnagl
07 Spleen von Paul Verlaine, Übers. Fritz Koegel, gelesen von Hokuspokus
08 Spleen von Paul Verlaine, Übers. Wolf von Kalckreuth, gelesen von Hokuspokus
09 Treue von Joseph von Eichendorff, gelesen von Julia Niedermaier
10 Hochsommer von Emanuel Geibel, gelesen von Julia Niedermaier
11 Nun ist das Korn geschnitten von Ferdinand von Saar gelesen von Julia Niedermaier
12 Deutsche Sommernacht von Joachim Ringelnatz, gelesen von Julia Niedermaier
13 Regenlied von Klaus Groth, gelesen von Julia Niedermaier – 01:37
14 Septembermorgen von Eduard Mörike, gelesen von Julia Niedermaier
15 Herbstmorgen von Theodor Fontane, gelesen von Julia Niedermaier
16 Die Kastanie von Ignaz Vinzenz Franz Castelli, gelesen von Julia Niedermaier
17 Klimmzug von Joachim Ringelnatz, gelesen von Eva K.
18 [Ein großer Teich war zugefroren] von Johann Wolfgang von Goethe gelesen von Hokuspokus
19 Das Brot von Wilhelm Busch, gelesen von Eva K.
20 Nächtliche Fahrt von Eduard Mörike, gelesen von Boris

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Ich habe meinen Spleen aus der letzten Gedichtsammlung fortgesetz und zwei verschiedene Übersetzungen eines Verlaine Gedichts beigetragen: Spleen.

Frisch geschlüpft: Sammlung deutscher Gedichte 17

Eine neue Gedichtsammlung ist fertig. Diesmal dabei:

01 Gottesgericht von Ludwig Thoma gelesen von Friedrich
02 Erdenleid von Karl May gelesen von DomBombadil
03 Die Kapelle von Ludwig Uhland gelesen von DomBombadil
04 Ich habe dich so lieb von Joachim Ringelnatz gelesen von DomBombadil
05 Kriegslied von Matthias Claudius gelesen von DomBombadil
06 An Mops von Christian Friedrich Daniel Schubart gelesen von Hokuspokus
07 Ich baumle mit de Beene von Klabund gelesen von Cyamis
08 Der Kohl von Wilhelm Busch gelesen von Julia Niedermaier
09 Im Herbste von von Theodor Storm gelesen von Hokuspokus
10 Wilder Sommer von Friedrich Rückert gelesen von Julia Niedermaier
11 Sommermittag von Theodor Storm gelesen von Julia Niedermaier
12 Für meine Söhne von Theodor Storm gelesen von Claudia Salto
13 Ferien von Emanuel Geibel gelesen von Julia Niedermaier
14 Guter Rat von Theodor Fontane gelesen von Julia Niedermaier
15 An die Novembersonne von Martin Greif gelesen von Julia Niedermaier
16 Herbst von Anastasius Grün gelesen von Julia Niedermaier
17 Der Knabe im Moor von Annette von Droste-Hülshoff gelesen von Cyamis
18 Ende des Herbstes von Rainer Maria Rilke gelesen von Julia Niedermaier
19 Landschaft im Spätherbst von Ferdinand von Saar gelesen von Julia Niedermaier
20 Rumlied von Theodor Fontane gelesen von Julia Niedermaier

Die nächste Gedichtsammlung ist schon eröffnet und jeder ist herzlich eingeladen, auch etwas beizutragen.

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Frisch geschlüpft: Stine

von Theodor Fontane, gelesen von Hans Hafen

Die junge Ernestine Rehbein, genannt Stine, lebt in einfachen kleinbürgerlichen Verhältnissen bei ihrer verwitweten Schwester Pauline, die zwei Kinder von zwei verschiedenen Männern hat. Bei einer kleinen Abendgesellschaft lernt Stine den kränklichen jungen Grafen Waldemar Haldern kennen. Dieser verliebt sich in Stine und fängt an, um sie zu werben. Pauline rät Stine zur Vorsicht, um nicht ins Gerede zu kommen. Graf Haldern möchte Stine heiraten, doch sein Onkel rät ihm davon ab, da es die Ächtung seiner Familie nach sich ziehen würde.

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Ich dachte immer, dass ich Fontane nichts abgewinnen kann, bis ich Irrungen, Wirrungen bearbeitet habe. Dabei habe ich gemerkt, wie wunderbar elegant Fontane schreibt und wie unwahrscheinlich gut er seine Figuren durch das charakterisiert, was und wie sie reden. Das ist große Kunst! Fontanes Themen interessieren ich immer noch nicht so recht, aber wie er schreibt, ist schon toll.

 

Frisch geschlüpft: Irrungen, Wirrungen

von Theodor Fontane (1819-1898), gelesen von Hans Hafen

Die Geschichte spielt im Berlin der 1870er Jahre. Die hübsche und pflichtbewusste Lene wohnt mit ihrer alten Pflegemutter Nimptsch in einem kleinen Häuschen. Bei einer Bootspartie lernt sie den gesellschaftlich gewandten und unterhaltsamen Baron Botho von Rienäcker kennen. Im Laufe des Sommers kommen sich die beiden näher. Doch der große Standesunterschied erweist sich als Hindernis für ihre Liebe.

Wikipedia schreibt:

Der Roman erschien im Jahre 1887 zunächst in der Vossischen Zeitung und stieß bei den Lesern fast durchgängig auf Kritik, ja heftige Ablehnung. Selbst einer der Mitinhaber der Vossischen Zeitung äußerte der Schriftleitung gegenüber: „Wird denn die gräßliche Hurengeschichte nicht bald aufhören?“

Heute ist nur noch schwer nachvollziehbar, dass das Liebesverhältnis zwischen Lene und Botho als zu freizügig angesehen wurde. Auf Ablehnung stieß nicht nur, dass der Roman eine Beziehung zeigt, die keine Standesschranken respektiert. Als problematisch empfunden wurde vor allem, dass Fontane die Frau aus niederem Stand nicht nur als gleichwertig, sondern in mancher Hinsicht sogar als moralisch überlegen darstellt.

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Poesiealbum – Blatt 7

Dieses Albumblatt stammt von Karlsson von LibriVox

Trost

von Theodor Fontane

Tröste dich, die Stunden eilen,
Und was all’ Dich drücken mag,
Auch das Schlimmste kann nicht weilen,
Und es kommt ein andrer Tag.

In dem ew’gen Kommen, Schwinden,
Wie der Schmerz liegt auch das Glück,
Und auch heitre Bilder finden
Ihren Weg zu Dir zurück.

Harre, hoffe. Nicht vergebens
Zählest Du der Stunden Schlag,
Wechsel ist das Loos des Lebens
Und – es kommt ein andrer Tag.

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Karlsson schreibt:

In diesem Gedicht liegen Wahrheit und Weisheit. Es erinnert mich an die Worte meiner Oma. An Tagen, die von Sorgen, Arbeit, Kummer oder sonst etwas allzu voll waren, sagte sie wohl: „Es ist gut, dass ein jeder Tag seinen Abend hat“. An diesen Satz denke ich selbst auch an solchen Tagen, und – es ist wirklich gut. Irgendwann findet man auch nach den miesesten oder traurigsten Tagen etwas Ruhe im Schlaf.

Ebenfalls in diese Richtung geht der Bibeltext aus dem alten Testament, Prediger 3, Verse 1 bis 8, der mich berührt:

Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vornehmen unter dem Himmel hat seine Stunde.
Geboren werden und sterben, pflanzen und ausrotten, was gepflanzt ist,
würgen und heilen, brechen und bauen,
weinen und lachen, klagen und tanzen,
Stein zerstreuen und Steine sammeln, herzen und ferne sein von Herzen,
suchen und verlieren, behalten und wegwerfen,
zerreißen und zunähen, schweigen und reden,
lieben und hassen, Streit und Friede hat seine Zeit.

Da kann man nur sagen: das ist so. Zu allem, was geschieht oder was man tun kann, gibt es auch ein Gegenteil – und beides hat jeweils seine Zeit.

Vielen Dank, lieber Karlsson.

Es liegt so viel Wahrheit darin – die sich mir wenigstens mit 20 noch nicht erschloss, die  mir mit 30 langsam zu dämmern begann und die erst jenseits der 40 Wurzeln schlägt und dann wirklichen Trost bringt. Besonders herzlichen Dank, dass Du das Gedicht auch gleich aufgenommen hast.

Frisch geschlüpft: Sammlung deutscher Gedichte 15

Diesmal dabei:

Trost von Theodor Fontane gelesen von Karlsson
Die Libelle von Heinrich Heine gelesen von Julia Niedermaier
Der Panther von Rainer Maria Rilke gelesen von DasPiano
Die drei Teiche von Hellbrunn von Georg Trakl gelesen von Claudia Salto
Trost von Karl May gelesen von Claudia Salto
Das Hohelied von Heinrich Heine gelesen von Julia Niedermaier
Der wackere Schwabe von Ludwig Uhland gelesen von Karlsson
Abenddämmerung von Heinrich Heine gelesen von Kristof Dreier
Vom Büblein auf dem Eise von Friedrich Güll gelesen von Claudia Salto
Die Schnupftabaksdose von Joachim Ringelnatz gelesen von Julia Niedermaier
Das Schlüsselloch von Joachim Ringelnatz gelesen von Julia Niedermaier
Der Ohrwurm mochte die Taube nicht leiden… von Joachim Ringelnatz gelesen von Julia Niedermaier
Ein männlicher Briefmark erlebte von Joachim Ringelnatz gelesen von Julia Niedermaier
Meta und der Finkenschafter von Erich Mühsam gelesen von Karlsson
Kuttel Daddeldu und die Kinder von Joachim Ringelnatz gelesen von Friedrich
Die unmögliche Tatsache von Christian Morgenstern gelesen von Friedrich
Die Mausefalle von Christian Morgenstern gelesen von Friedrich
Entschluss von Joseph von Eichendorff gelesen von Hokuspokus
Osterspaziergang von Kurt Tucholsky gelesen von Hokuspokus
[Osterspaziergang] aus: Faust von Johann Wolfgang von Goethe gelesen von Hokuspokus

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Meta und der Finkenschafter ist übrigens das Gedicht, das Erich Mühsam nach dem Verzehr von Königsberger Klopse geschrieben haben will. (Vom Wirken des Künstlers, Sammlung kurzer deutscher Prosa 43)