Frisch geschlüpft: Tante Frieda

von Ludwig Thoma (1867-1921), gelesen von Klaus Neubauer

Wie bereits in den „Lausbubengeschichten“ berichtet der Schüler Ludwig von seinen Streichen wider Scheinheiligkeit und falsche Autorität im Bayern der „guten alten Zeit“.

Neben den eigenständigen Kapiteln „Tante Frieda“ und „Hauptmann Semmelmaier“ dreht sich der überwiegende Teil des Buches um eine Verwandte, die aus dem fernen Indien zu Besuch in der Heimat ihres Vaters ist. Während die einheimischen Damen sich überwiegend neidisch und abfällig äußern, steht die Männerwelt Kopf … (Zusammenfassung von KlausN)

Hörbuch Download bei LibriVox

Advertisements

Märchenmontag 24

John Bauer (1882-1918)

John Bauer war ein schwedischer Illustrator, der heute außerhalb von Schweden so gut wie unbekannt ist. Am bekanntesten sind seine Illustrationen für Bland Tomtar och troll (Unter Wichteln und Trollen), einer jährlich erscheinenden Reihe mit Kunstmärchen, die in Schweden bis heute erscheint. Im Buchhandel gibt es Zusammenstellungen der von ihm illustrierten Märchen auch auf Englisch und Deutsch.

Sehr viele schöne Bilder von ihm findet Ihr unter anderem auf diesen beiden Blogs:
http://monsterbrains.blogspot.de/2011/02/john-bauer.html
http://cizgilimasallar.blogspot.de/2012/06/john-bauer-swedish-folk-tales.html

Die Englische Wikipedia hat einen ausführlichen Artikel über ihn:
https://en.wikipedia.org/wiki/John_Bauer_%28illustrator%29

Frisch geschlüpft: Die weiße Rose

cover

von Karl Wilhelm Salice-Contessa (1777-1825), gelesen von Crln Yldz Ksr

Förster Wolfgang ist zu Unrecht eines Mordes beschuldigt und muss nach Böhmen fliehen. Er lässt seine Frau, seine Tochter Elisabeth, die alte Tinel und seinen alten Gefährten Konrad zurück. Die alte Tinel kennt aber das Märchen von der weißen Rose, das Elisabeth zu einer Verzweiflungstat inspiriert … – Zusammenfassung von Carolin

Hörbuch Download bei LibriVox

Märchenmontag 23

Illustration zu Geschichte des Prinzen Biribinker von Julius Zimpel (1869-1925)

Die Geschichte des Prinzen Biribinker ist ein Auszug aus Die Abenteuer des Don Sylvio von Rosalva von Christoph Martin Wieland (1733-1813).

Ich habe es zugegebenermaßen noch nicht gelesen. Gelesen habe ich dagegen neulich mit großer Freude Dschinnistan, ebenfalls von Wieland. Die Illustrationen zu Biribinker könnten genau so gut auch für Dschinnistan sein. Das ist eine Sammlung von Märchen im französischen Stiel nach meist orientalischen Motiven. Ein bisschen Perrault meets 1001 Nacht.

Mehr Informationen zum Illustrator Zimpel, dem Dichter Wieland und die Geschichte des Prinzen gibt es beim Goethezeitportal, wo auch die Bilder herstammen.

Schade, dass noch keines der Märchen für LV aufgenommen wurde. Das muss ich doch bald mal ändern. Die Märchen sind allerdings recht lang, eine knappe Stunde oder mehr, und die Sprache ist schon sehr geziert und verschnörkelt. Das sagt jemand, der sich bei E.T.A. Hoffmann und Eduard Mörike ganz zu Hause fühlt.

eBooks zum Selbstlesen gibt es bei MobileRead:
Dschinnistan
Die Abenteuer des Don Sylvio von Rosalva

Aber eine Frage quält mich: Warum nur muss ich bei dem Namen Biribinker an Johnny Depp denken?