Frisch geschlüpft: Florentinische Nächte

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von Heinrich Heine (1797-1856), gelesen von Hokuspokus

Maximilian erzählt seiner kranken Freundin auf Anraten des Arztes „närrische Geschichten“, damit sie ruhig liegen bleibt. Die Geschichten sind romantisch fantastisch, erinnern an Hoffmann und Tieck.
Heine schrieb am 3. Mai 1836 an August Ewald:“ Aus dieser zweiten florentinischen Nacht werden Sie vielleicht ersehen, daß ich nötigenfalls, wenn Politik und Religion mir verboten werden, auch vom Novellenschreiben leben könnte. Ehrlich gesagt, dergleichen würde mir nicht viel Spaß machen, ich finde dabei wenig Amüsement. Man muß aber alles können in schlechten Zeiten.“
Heine konnte auch das Novellenschreiben, sehr zum Amüsement der Leser, allerdings machte es ihm so wenig Spaß, dass die Florentinischen Nächte Fragment blieben.
Das Schönste an der Erzählungen ist Heines wunderbar leichte und elegante Prosa, gar nicht romantisch verschraubt, sondern erstaunlich modern. (Zusammenfassung von Hokuspokus)

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Die Florentinischen Nächte standen schon ein paar Jahre auf meiner to-do-Liste. Einen Auszug daraus hatte ich schon für die Sammlung kurzer deutscher Prosa aufgenommen, den Abschnitt über Paganini nämlich, der mir immer noch am besten gefällt, aber auch die anderen Erzählungen sind des Vorlesens wert. Heine erzählt von der Liebe zu ganz außergewöhnlichen Weibs-Bildern, steinschwer und gedankenleicht, sinnlich, erotisch, phantastisch. Viel Spaß beim Hören!

Und was als nächstes? Ewers? Oder doch lieber Bécquer? Oder ein Meyrink, der mal wieder nicht von Meyrink ist? Hm … schwierig.

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