Regina de Lago

ist eine Novelle von Walter Calé (1881-1904), eine Novelle wie ein Märchen, wie ein Traum – kein glücklicher. Erzählt wird die Geschichte von Blanche, die ein völlig in sich selbst zurückgezogenes, auf sich selbst bezogenes, einsames Leben führt.

Bis eines Tages der Baumeister Balthasar (auf einem weißen Pferd) mit seinen Kavalieren erscheint und ihr ein Schloss baut. Ein Schloss wie ein Grabmal.

Die Sprache ist leise, langsam, lakonisch, erzählt ohne Höhen und Tiefen, entwickelt ein Seelenbild nach dem anderen, zieht den Leser immer mehr in die Psyche eines Menschen, der unfähig ist, Kontakt zur Außenwelt aufzunehmen. Man kann nur gebannt lauschen.

Walter Calé hat zu seinen Lebzeiten nichts veröffentlicht. Kurz vor seinem Freitod hat er alle seine Schriften verbrannt. Regina de Lago und eine weitere Erzählung sind die einzigen Überlebenden eines fast vollendeten Romans, auf uns gekommen, weil sie sich beim Tod des Autors in fremden Händen befanden.

Beide Erzählungen, Gedichte und wenige Tagebucheinträge sind in seinen Nachgelassenen Schriften veröffentlicht.

Scann bei Archive.org

Nicht in depressiver Stimmung lesen!

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4 Gedanken zu „Regina de Lago

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