Frisch geschlüpft: Herr und Knecht

Cover

von Leo Tolstoi (1828-1910), übersetzt von Hermann Röhl (1851-1923), gelesen von Karlsson

Der Kaufmann Wasili Andrejitsch Brechunow und sein Knecht Nikita machen sich an einem Dezembernachmittag trotz eisiger Kälte und Schneegestöber mit dem Pferdeschlitten auf, da Wasili Andrejitsch einem benachbarten Gutsbesitzer einen Wald abkaufen will. Während der Fahrt nimmt der Schneesturm zu, sie kommen vom Weg ab und verirren sich, landen jedoch in einem Nachbarort. Mehrfach bietet sich die Möglichkeit, von der Weiterfahrt abzusehen und den nächsten Tag abzuwarten, aber der rücksichtslose und dabei selbstgerechte Wasili Andrejitsch will sich das günstige Geschäft nicht entgehen lassen, und Nikita fügt sich gehorsam. Als es schließlich dunkle Nacht ist und sie sich wiederum in der eisigen Einöde verirrt haben, ist das Pferd am Ende seiner Kräfte, und beide spüren, dass es nun um Leben und Tod geht.

Angesichts des Todes verschwinden die Standesunterschiede. Nicht nur, dass Wasili Andrejitsch dem Nikita durchaus symbolträchtig die Zügel für das Pferd in die Hand gibt und sich den Entscheidungen seines Knechtes fügt, er beginnt auch, im Nachdenken über sein bisheriges Leben und Schaffen neue Einsichten zu entwickeln. Leo N. Tolstoi erzählt in einfacher Sprache die sehr gut ausgearbeitete Geschichte von Nächstenliebe und Übernahme von Verantwortung. (Zusammenfassung von Karlsson)

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2 Gedanken zu „Frisch geschlüpft: Herr und Knecht

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