Frisch geschlüpft: David Copperfield

von Charles Dickes, übersetzt von Gustav Meyrink, gelesen von Hans Hafen

Normalerweise zitiere ich an dieser Stelle den LibriVox Katalogtext. Der ist diesmal von Wikipedia übernommen und noch dazu stark gekürzt. Deshalb hier der Link zum vollständigen Wikipedia-Artikel.

Was für ein Buch! Ich bin selbst kein großer Freund von Dickes und hab’s nicht gelesen, die Bemerkung bezieht sich rein auf’s Äußerliche. Mehr als 500.000 Wörter, über 43 Stunden Audio, bei LibriVox gibt es nicht sehr viele Hörbücher mit auch nur annähernd dieser Länge.

Es gibt unzählige Übersetzungen davon, gemeinfrei ist neben der von Meyrink noch die von Richard Zoozmann (bei Gutenberg DE). Wenn man nur mal den ersten Satz vergleicht, wird schon deutlich, dass Meyrink besseres Deutsch schreibt. Er hat auch freimütig bekannt, dass er Dickens hier und da korrigiert hat. Die Geschichte wurde nach und nach als Fortsetzungsroman veröffentlicht und da konnte es schon mal vorkommen, dass sich der Meister mit Namen und Orten vertat.

Hörbuch Download bei LibriVox

Bei LibriVox gibt es das englische Original gleich zwei mal, als Gemeinschaftsprojekt von verschiedenen Lesern und als Solo von Tadhg.

Als eBook gibt es bei MobileRead das englische Original und die Meyrink Übersetzung zum selbst Lesen.

So viel Auswahl!

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5 Gedanken zu „Frisch geschlüpft: David Copperfield

  1. Mit Charles Dickens‘ Werken bin ich erst durch die LibriVox Aufnahmen vertraut geworden. Inzwischen bin ich Charles Dickens Fan. Übersetzungen habe ich mir allerdings noch nicht gegeben. Werde ich auch nicht anfangen, es sei denn das Original ist in einer Sprache derer ich nicht mächtig bin (ja, das sind so ziemlich die meisten Sprachen, aber Englisch gehört zum Glück nicht dazu) . 🙂 Übrigens, ich habe noch keinen Charles Dickens Roman gelesen. Das würde ich nicht über mich bringen, also Hut ab vor denen die es vorlesen für librivox!

    • Hallo Bel und danke für Deinen netten Kommentar.
      Mir ging es mit Wilkie Collins so, von dem ich vor LV nur die Verfilmung des Monddiamanten kannte. Ich dachte immer, dann müsse mir Dickens doch auch gefallen, immerhin waren die beiden befreundet und haben viel zusammengearbeitet. Aber ach, er will sich mir nicht erschließen. Da hilft es noch nicht mal, dass Meyrink übersetzt hat, von dem ich ja ein bekennender Fan bin.

      • dein Englisch ist doch ausgezeichnet, versuchs doch mal mit einem Original. Ich könnte ‚Little Dorrit‘ empfehlen, gelesen von Mil Nicholson. Oder Nicholas Nickleby. Ich höre gerade Barnaby Rudge. Man muss halt Abstriche machen und die Ohren mitunter etwas auf Durchzug stellen, Dickens kann ja seitenweise über Nichtigkeiten schwadronieren. Ich glaube, er wurde per Seite bezahlt, was so einiges erklärt. Ich habe irgendwo den Monddiamanten, aber ich bin da nie reingekommen. Vielleicht probiere ich mal es anzuhören statt zu lesen. 🙂

        • Ich hab’s versucht, mit mehreren Dickens Hörbüchern, aber er ist einfach nichts für mich. Es wäre mal interessant, herauszufinden, warum mich bestimmte Autoren ansprechen und andere (teilweise bessere, wenn man der Kritik glauben will) mich so ganz kalt lassen. Oder vielleicht auch besser nicht.

          • Ja, da kann man wohl nichts machen. Mir geht es ja mit einigen Büchern genauso. Da komme ich einfach nicht rein. Da wundere ich mich mitunter wie das Bestseller werden konnten. Ich tröste mich dann damit dass sie vermutlich ungelesen im Regal stehen, so wie bei mir. 😉

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