Shelfie Nr. 16 von Hokuspokus/Hauptsache Bücher

Ist schon ein paar Tage her, dass ich bei der Shelfie-Serie bei Philea’s Blog mitmachen durfte. Warum habe ich es eigentlich nicht gleich rebloggt? Es mag ja durchaus Menschen geben, die Petra/Philea’s schönes Blog und die entzückende Serie noch nicht kennen.

https://phileablog.wordpress.com/2014/02/15/shelfie-nr-16-von-hokuspokushauptsache-bucher/

Frisch geschlüpft: Ein alter Afrikaner

von Johannes Dose, gelesen von Ramona Deininger-Schnabel

Erb von Erbenheim, missratener Sohn, unehrenhaft entlassener Offizier, des Diebstahls bezichtigter Büroangestellter und verurteilter Sträfling wird als Umerziehungsmaßnahme zum bärbeißigen Onkel in die Afrikanische Kolonie geschickt, wo er sich mit diesem auf der Jagd nach Gold und Elfenbein, diversen Kannibalen, hinterlistigen Eingeborenen, Kriegswirren und tückischen Krankheiten herumschlagen muss. Erb versucht dadurch, seinen Namen reinzuwaschen. Dabei erwächst ihn ihm langsam die Liebe und der Respekt zu diesem wild-schönen Kontinent und seinen vielschichtigen Bewohnern!
Abenteuerroman aus der deutschen Kolonialzeit in Afrika, spannend kurzweilig a la Karl May. ( Zusammenfassung von crowwings)

 

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Frisch geschlüpft: Erdgeist

cover

von Frank Wedekind (1864-1918)

Erdgeist ist eine 1895 publizierte Tragödie in vier Aufzügen von Frank Wedekind. Uraufgeführt wurde sie am 25. Februar 1898 im Leipziger Krystallpalast vom neu gegründeten Ibsen-Theater, wobei der Autor den „Dr. Schön“ verkörperte. Die Fortsetzung von Erdgeist bildet Wedekinds Tragödie Die Büchse der Pandora von 1902. Beide Stücke wurden von Wedekind später als Bühnenfassung in einem Stück mit dem Titel Lulu. Tragödie in 5 Aufzügen mit einem Prolog zusammengefasst. (Zusammenfassung von Wikipedia)

Die Rollen:
Dr. Goll: Herman Roskams
Dr. Schön: Lars Rolander
Alwa: Patrick Wallace
Schwarz: Marty Kris
Prinz Escerny, Tierbändiger: Ramona Deininger-Schnabel
Schigolch: Algy Pug
Rodrigo: Wupperhippo
Hugenberg: Birgit
Escherich: Ernst Pattynama
Lulu: Susanna
Gräfin Geschwitz: Caroline Sophie
Ferdinand: Julia Niedermaier
Henriette: Nadine Eckert-Boulet
Erzähler (Prolog): Rapunzelina
Erzähler (Aufzüge): Kalynda

Audioschnitt: Rapunzelina

Lesungen mit verteilten Rollen sind bei LibriVox zunehmend beliebt, vor allem bei den Englischsprechern. Die deutschen Muttersprachler wollen da nicht so recht und so hat es mehr als 3 Jahre gedauert, bis Erdgeist fertig war. Die Sprecher sind überwiegend nicht Muttersprachler und ich kann mir schon sehr gut vorstellen, was die Nutzer dieser App, von der neulich schon mal die Rede war, dazu sagen werden.

Ich finde es schön, dass wir das Drama jetzt im Katalog haben. Es ist ein kostenlose Audioversion für alle, die daran Freude haben, und wem es nicht gefällt, muss sich eben eine andere Unterhaltung suchen. Das wichtigste ist doch, das die Sprecher Spaß daran hatten!

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Poesiealbum – Blatt 4

Dieses Albumblatt stammt von Ulli vom blauen Café.

sommermädchen

194 30.05.12 schmetterlingstraum

Nachdenklichkeit mit Leichtigkeit gepaart, so kommt das Sommermädchen zu dir, zu dem ich eine besondere Beziehung hege. Sie erinnert mich wieder und wieder, wie die Schmetterlinge, an die Leichtigkeit des Seins, die manchmal etwas zu kurz kommt, so ist der Schmetterling mein zweiter Beitrag zu deinem Projekt, sozusagen das Glanzbildchen für die zweite Seite-

Ich mag deine Idee und bislang gefielen mir auch die Beiträge sehr. Ich bin gespannt, was noch kommen wird.

Mit herzlichen Grüßen

Ulli aus dem blauen Café

Vielen Dank für’s Mitmachen, liebe Ulli! Ein bisschen mehr Leichtigkeit tut uns allen gut.

Das Navi zur Schatzkammer

Schon lange fand ich es mehr als schade, dass die Juwelen, die wir in der Prosa-Sammlung und anderen Sammlungen bei LibriVox haben, so schwer zugänglich sind. Um dem abzuhelfen, gab einen Index der deutschsprachigen Aufnahmen im LibriVox Wiki, aber es stellte sich heraus, dass diese Liste schier unmöglich auf den aktuellen Stand zu bringen war.

Und jetzt ist sie da: Die durchsuchbare und leicht upzudatende Liste deutschsprachiger kurzer Aufnahmen bei LibriVox!

Sie beinhaltet die Sammlung deutscher Gedichte, die Adventskalender, die deutschen Aufnahmen aus verschiedenen Multilingual Collections und natürlich die die Sammlung kurzer deutscher Prosa. Man kann nach Autor, Titel und Vorlesen suchen oder sortieren. 1007 Einzelaufnahmen wartet darauf gefunden und gehört zu werden, von Karl Alberti bis Ignaz Vinzenz Zingerle, Gedichte, Erzählungen, Bibelstellen, Lexikonartikel, Novellen, Sachprosa, Märchen; traurig, lustig, gespenstisch, fantasievoll, interessant, lehrreich und unterhaltsam.

Möglich gemacht haben das Ramona Deininger-Schabel und Karlsson. Danke! Danke! Danke! Ich habe am Schluss nur ein bisschen Farbe draufgekleckst.

Euch wünsche ich viel Spaß beim Entdecken. Und für alle Lieber-selbst-Leser und Sprachenlerner gibt es auf der jeweiligen Katalogseite auch immer einen Link zum online Text.

Frisch geschlüpft: Jane Eyre, die Waise von Lowood

von Charlotte Brontë (1816-1855)

gelesen von: Elli; AliceDe; Julia Niedermaier; Eki Teebi; Jessi; Ramona Deininger-Schnabel; Ohrbuch; Anka; Imke Grassl; Frown; KarinM; Alexandra Bogensperger; Desirée Löffler; caromopfen; Hokuspokus

Jane Eyre. Eine Autobiographie (Originaltitel: Jane Eyre. An Autobiography), erstmals erschienen im Jahr 1847 unter dem Pseudonym Currer Bell, ist der erste veröffentlichte Roman der britischen Autorin Charlotte Brontë und ein Klassiker der viktorianischen Romanliteratur des 19. Jahrhunderts. Der Roman erzählt die Lebensgeschichte von Jane Eyre, die nach einer schweren Kindheit eine Stelle als Gouvernante annimmt und sich in ihren Arbeitgeber verliebt, jedoch immer wieder um ihre Freiheit und Selbstbestimmung kämpfen muss. Der Stoff des Romanes wurde häufig für Theater, Film und Fernsehen bearbeitet. (Wikipedia)

Nach mehreren englischen Aufnahmen (darunter ein dramatic reading) gibt es den Klassiker jetzt auch auf deutsch.

Hörbuch Download bei LibriVox

eBook bei MobileRead

Poesiealbum

Liebe Leser,

ursprünglich wollte ich das virtuelle Poesiealbum so handhaben, wie man es auch mit einem analogen machen würde, Menschen einzeln ansprechen und um eine Albumblatt bitten. Das hat nicht so gut funktioniert, weil viele der Menschen, die mir in der  analogen Welt nahe stehen, kaum etwas mit Gedichten anfangen können. Das war mir gar nicht so bewusst, ich finde es sehr schade, aber ich liebe und schätze meine analogen Freunde deshalb nicht weniger. Wir haben andere Dinge. Dann war ich auch mit den Anfragen eher vorsichtig, weil ich niemanden in Verlegenheit bringen oder unter Druck setzen wollte.

Andererseits habt Ihr, liebe Blogger-Comunity, die Idee sehr freundlich aufgenommen und ich denke, wir sind uns einig, dass die Welt ein paar mehr Gedichte gut gebrauchen kann. Deshalb möchte ich Euch alle einladen, ein Albumblatt zu gestalten, wenn Ihr Lust dazu habt. Die Hauptsache wäre natürlich ein Gedicht. Damit sich keiner in juristische Nesseln setzt, sollte der Autor schon seit 70 Jahren tot sein, damit es gemeinfrei ist. Etwas Selbstgeschriebenes wäre natürlich auch ganz wundervoll. Es muss auch gar nicht auf Deutsch sein. Ein Bild dazu wäre schön, selbst gemacht oder gemeinfrei. Dann vielleicht noch ein paar Worte, warum Ihr gerade dieses Gedicht ausgewählt habt und für die ganz ganz mutigen, sozusagen als Tüpfelchen auf dem i gäbe es noch die Möglichkeit, das Gedicht für LibriVox oder Legamus aufzunehmen.

Jede Menge gemeinfreier Gedichte und Bilder gibt es bei Zeno.org, Wikisource und Wikimedia, Gutenberg DE und Gutenberg.org

Also, wenn Ihr Lust habt, schickt mir Euer Albumblatt (Text und Bild oder Link dazu) an hokuspokus77(at)yahoo.de . Ich würde mich sehr freuen. Ihr könnte natürlich auch mitmachen, wenn Ihr selbst kein Blog habt, dann müsste ich nur genau wissen, wie ihr genannt werden wollt.

Und natürlich würde ich mich auch freuen, wenn die eine oder der andere von Euch die Idee aufgreift und selbst ein Poesiealbum anlegt. The more the merrier!

Am Rande: Öffentliche Konsultation zur Überprüfung der Regeln zum EU-Urheberrecht

Die EU lädt ein zu einer Anhörung zum Thema Binnenmarkt, Geistiges Eigentum ‑ Urheberrecht. http://ec.europa.eu/internal_market/consultations/2013/copyright-rules/index_de.htm

Man kann ein 41 seitiges Word Dokument durchackern (lesen sollte man es mal, sehr interessant) oder sich hier an eine Sammel/Kurzfassung beteiligen http://copywrongs.eu/ Ich habe aber noch nicht herausgefunden, wer oder was genau copywrong ist.

Poesiealbum – Blatt 3

Das Poesiealbum hat einen neuen Eintrag bekommen. Dieses Albumblatt ist von Petra Gust-Kazakos, die das interessante und liebenswerte Philea’s Blog führt. Danke, Petra.

Bilder entfernt. Hier steht, warum.

Es sind drei Fotos, das erste zeigt das Poesiealbum meiner Großmutter. Dieses Album enthält Einträge aus den 1920er Jahren.

Das zweite Foto zeigt die erste Seite des Poesiealbums, die meine Großmutter hübsch gestaltet hat.

Das dritte Foto schließlich ist mein Beitrag für dich, den ich in mein Tagebuch geschrieben und dann abfotografiert habe, um den Poesiealbumscharakter in virtuellen Zeiten zu erhalten.

Vor ein paar Jahren übernahm meine Lieblingsbuchhandlung den Nachlass des Karlsruher Lyrikers Walter Helmut Fritz, dessen Bücher dann zum Verkauf standen. (Ich hatte in meinem Blog darüber geschrieben: http://phileablog.wordpress.com/2011/05/21/bucher-aus-dem-nachlass/) Ich war mehrmals dort und sah mich durch die vielen sehr guten Bücher. Fast immer kaufte ich auch einige. So entdeckte ich unter anderem /Guten Morgen, Mitternacht/, ein schmales Bändchen mit Gedichten (zweisprachig) und Briefen von Emily Dickinson. Zuvor hatte ich natürlich viel über Emily Dickinson gehört, aber noch nie etwas von ihr gelesen – eine Wissenslücke, die ich dringend schließen wollte. Nach allem, was ich über sie hörte und las, erwartete ich in erster Linie sehr, sehr melancholische Gedichte und ebensolche Briefe. Wie überrascht war ich, ihren erfreulichen, feinen Humor zu entdecken! Das kleine Gedicht, das ich ausgewählt habe, ist ein gutes Beispiel dafür. Außerdem finde ich das Gedicht auch deshalb so schön, weil es die Kraft der Vorstellung, der Träume so wunderbar veranschaulicht.

Frisch geschlüpft: Das letzte Märchen

von Paul Keller (1873-1932) gelesen von Rebecca Braunert-Plunkett

Paul Kellers Werk zählt eigentlich zum Naturalismus, er wird gerne als schlesischer Heimatschriftsteller gezeichnet und war einer der meistgelesenen Autoren in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Das letzte Märchen fällt aus diesem Rahmen. Ein Journalist wird in ein unterirdisches Märchenreich eingeladen, um dort eine Zeitung aufzubauen. Dabei gerät er zwischen die Fronten einer Auseinandersetzung innerhalb des Königshauses. Die Namen in der Geschichte, König Heredidasufoturu LXXV., Stimpekrex, Doktor Nein (der Oppositionsführer), haben wahrscheinlich Michael Ende zu seinem Roman Die unendliche Geschichte angeregt. (Wikipedia)

„In diesem Buch will ich alles retten, was in mir noch jung ist, nein, was in mir noch ein Kind ist. Kommt mit! Nicht alle! Nur die, die in ihres Lebens heimlichen Stunden in der Brust das alte Kinderherz noch einmal ein paar Schläge fühlen, die manchmal eine Sehnsucht haben, in die Heimat zu gehen und die Spielplätze neu aufzusuchen. Im letzten Märchen liegt der ersten Märchen Erfüllung.“ (Paul Keller)

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